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Unser Leben vor den Bolonkas

In all den Jahren vor unserem ersten Bolonka gab es auch schon einige Hunde in unser beider Leben. Ganz genau waren es ein Altdeutscher Schäferhund, ein Rüde in Fuchsrot und eine DSH-Hündin in Schwarz mit einer schönen, hellgelben Maske. Das liegt nun runde 40 Jahre zurück, Zeit vergeht! Danach zog eine Landserhündin aus dem Brandenburgischen, im Alter von 12 Wochen hierher in den damaligen Kreis Niesky. Mit diesem Tier begann unsere Reisetätigkeit, quer durch die Gefilde Neufünflands, damals noch als DDR bekannt.

Von den genannten Tieren existieren noch ein paar sw-Fotos, einige Diapositive und ein paar Sequenzen auf Normal8. Wenn es die Zeit erlaubt, werden diese Bilder und auch die Urkunden hier mit eingebunden.

Nach dem Tod dieser Hündin, welche nie in ihrem Leben trächtig wurde, keinen der auserwählten Rüden zu mehr als bloßem Spiel kommen ließ, wollten wir ersteinmal Abstand gewinnen und beschränkten uns auf unsere Perser und die anderen Hausbewohner. Es drohte also nicht die Vereinsamung, der Schmerz über den Verlust des lieben Tieres hatte sich dennoch tief in uns gefressen; unvorstellbar, sofort einen "Ersatzköter" anzuschaffen.
Einige Monate gingen ins Land, dann wurden wir Opfer eines Anschlages. Der Anschlag zielte auf unsere Gutmütigkeit, vielleicht auch auf unser Verantwortungsbewußtsein und kam daher in Gestalt eines Etwas, das sich nicht recht zuordnen ließ, das zwar schon fressen konnte aber viel mehr auch nicht. Man könnte es als Kreuzung eines Cocker mit einem Dackel durchgehen lassen. Schönes lackschwarzes Stockhaar mit einem weißen Brustfleck. Hängeohren, insgesamt durchaus wohlproportioniert und augenscheinlich klinisch unauffällig. Nur eines fiel sofort auf: Die Junghündin hatte - Zeit ihres gesamten Lebens - keinerlei Orientierungssinn! Sie war, geschätzte 5 Monate alt, noch immer undicht, fühlte sich aber nur im Hause pudelwohl. Wir waren konsequent genug, ihren Wunsch zu respektieren ;-) Zwei Würfe zog sie problemlos alleine auf da sich der Erzeuger, ein im Dorfe zuweilen auf Pirsch befindlicher weißer Kleinspitz seiner Verantwortung durch die Flucht entzog :-) Unsere Promenadenmischung polnischer Abstammung erkrankte im fortgeschrittenen Alter an Mammakarzinomen welche zweimal operativ entfernt werden konnten. Ein Jahr darauf war das nicht mehr möglich weil einfach kein verfügbares Gewebe mehr vorhanden war - der Pelzmantel gab nichts mehr her. Der körperliche Verfall zeigte sich auf der ganzen Linie: Treppen konnte sie nicht mehr, wir trugen sie die 5 Stufen in den Garten. Auch freilaufen war nicht mehr drin da neben einer zunehmenden Linsentrübung = vollständiger Verlust der Sehkraft, auch eine rasch fortschreitende Taubheit festzustellen war. Nur mampfen, das klappte noch ohne Probleme und auch so nahm sie mit ihren verbliebenen Sinnen am Familienleben weiter Anteil. Als der Tag kam, da sie ihre Entlehrungen nicht mehr steuern konnte - sie merkte es einfach nicht wenn da was rauskam - beschlossen wir dieses nicht mehr lebenswerte Dasein zu beenden. Da hatte sie inzwischen 16 Jahre bei uns und unseren Mitbewohnern verbracht.

Damit nicht genug, einige Monate nachdem uns dieses, scherzhaft 'Küchenschabe' genannte Tier 'zugeflogen' war, brachten uns Anwohner ein noch viel kleineres, geradezu mickriges Hündchen mit sicherlich der gleichen Nationalität. Das Tierchen konnte noch nichtmal festes Futter aufnehmen, war also nicht entwöhnt, dafür total hippelig. Nun ja, auch dieses Wesen wurde in unserem Hause aufgepäppelt und entwickelte sich zu einer lackschwarzen Bonsai-Dogge. Im Unterschied zu unserer "Geli" hielt es dieses kurzhaarige Geschöpf im Hause nicht aus - raus, raus nur raus! Und so bekam es ein persönliches Eigenheim im Garten, Zaun drumrum, fertig. Es ist klar, daß bei so einer Haltung nicht mit Stubenreinheit zu rechnen ist - wir wurden eines Besseren belehrt! Ohne unser Zutun begehrte sie, wenn sie denn gerademal mit im Hause war, stets Ausgang um ihr Geschäft zu verrichten. Auch sie ist fremd geschwängert worden und brachte ihre Welpen problemlos alleine groß. Ihr Ende gleicht dem von Geli, der Küchenschabe, mit der Maßgabe, daß sie mehr als 17 Jahre bei uns lebte.

Diese zwei kleinen, ungeplanten Kostgänger hatten bei uns die Erkenntnis reifen lassen, daß auch 'Fußhupen' durchaus einen gewissen Reiz und unbestreitbare Vorteile gegenüber Großrassen haben. Als uns das klar war, begannen wir zuerst den Markt nach in Frage kommenden Rassen zu sondieren. Unser guter Freund, inzwischen pensionierter Veterinär, war uns dabei ein erfahrener Berater und bewahrte uns vor Fehlentscheidungen. Er kennt ja die unterschiedlichsten Rassen aus seiner eigenen Praxis recht gut. Schlußendlich bestärkte er uns bei der Entscheidung für einen Bolonka Zwetna und daraufhin vereinbarten wir einen Besuchstermin bei einem Wittichenauer Züchter. Nur mal schauen, horchen, beraten lassen und dann darüber nachdenken denn wir hatten schon eine Vorstellung, wie unser Bolli aussehen muß.
Hier endet dieser Abschnitt der Geschichte und es beginnt das Leben mit dem Bolli :-)

nichts
Grussbalken