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No-Merle

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Geldgier & Qualzuchten

Es ist leider eine Lücke im Gesetz, welche es ermöglicht, daß sich gewissenlose Hundevermehrer straffrei hochtrabend als "Züchter" bezeichnen dürfen. Die fachlichen und charakterlichen Voraussetzungen, welche einen wirklichen Züchter ausmachen, werden von diesen Personen in keinster Weise erfüllt. Nur etwas beherrschen sie perfekt, wie es von keinem wirklichen Züchter beherrscht wird: Das Geschäft mit der wehrlosen Kreatur. Dazu braucht es weder Skrupel noch Ehrgefühl oder gar Achtung vor dem Leben! In Verkaufsofferten wie der folgenden liest sich das so: "Der Chiwalonka ist ein Crossbreed aus zwei Miniaturrassen: Chihuahua + Tea Cup Bolonka, es handelt sich hierbei um eine geplante Kreuzungszucht. Ziel dieses Crossbreeds ist die Schaffung eines echten Tea Cup Designerdogs ... Der Chiwalonka ... vereint in sich die positiven Rassemerkmale und Charaktereigenschaften der beiden Ausgangsrassen."
Die Aussagen dieser Verkaufsanzeige sind nichts als pure Lügen - eine Rasse "Tea Cup Bolonka" existiert nicht, auch nicht in dieser Form unter anderem Namen! Von Kreuzungszucht kann keine Rede sein, es geht einzig darum möglichst teure Bastarde zu produzieren, Wegwerfhunde - um es auf den Punkt zu bringen! Die Wortwahl ist beispielhaft und an Kaltschnäuzigkeit kaum zu toppen: "Crossbread" verkauft sich sicher leichter als der deutsche Fachbegriff "Bastard" und daß sich bei einer Bastardierung ausnahmslos die positiven Eigenschaften - was auch immer der Schreiber darunter verstehen mag - saldieren ist eine an Dummheit oder Dreistigkeit nicht zu übertreffende, verlogene Tatsachenbehauptung. "Kreuzen sich zwei Organismen, setzen sich Teile der Chromosomen und die Chromosomen selbst neu zusammen." Welche katastrophalen Auswirkungen daraus resultieren, ist solchen gewissenlosen Menschen freilich vollkommen gleichgültig. Was mit den einst gesunden Chihuahuas in den letzten Jahren und Jahrzehnten alleine durch die gezielte Durchseuchung kompletter Massenzuchten mit dem Merle-Defektgen praktiziert wurde und wird ist ein Verbrechen! Nachdem die Merlezucht bereits vor mehr als zehn Jahren durch die weltgrößten Zuchtverbände geächtet wurde und auch in Deutschland seitens des VDH keine Registrierungen von Merletieren mehr stattfanden, schließlich seit 2009 ein striktes Verbot vom VDH und FCI dazu erlassen worden ist, erdreisten sich weiterhin einige Welpenhersteller in Vereinen der Dissidenz diese Krüppelzuchten fortzuführen. Offenbar sind diese selbsternannten Spezialisten der Überzeugung zu wissen was sie tun - klar, der Rest der Welt mit seinen Heerscharen studierter Biologen, Genetikern und kynologisch fundiert ausgebildeten Fachleuten ist nach dem Selbstverständnis dieser gewissenlosen Leute vermutlich geistig zurückgeblieben! Doch es geht wie immer nur um eines: Profit! Wenn dabei soetwas "schönes" entsteht wie hier zu sehen, dann ist das eben hinzunehmen weil es der Markt so verlangt - noch so eine haarsträubende Lüge!


Merle-Chihuahua mit offener Schädeldecke und fehlenden Augenlidern
Quelle: Hundezeitung

"Als Selektionsgrundlage für Zuchttiere dienen Rassestandards, wie sie etwa durch die RKF definiert sind. Als hundespezifische Fehler, die einen Bolonka Zwetna von der professionellen Zucht ausschließen, gelten hier beispielsweise ausgeprägter Zwergwuchs, Aggressivität, blaue Augen, eine fehlende oder zu gering ausgebildete Rute, Schulterhöhen von mehr als 28 Zentimetern sowie ein vorliegender Kreuz- oder Rückbiss. Gegen eine Verwendung zur Zucht sprechen gemäß RKF-Standards außerdem ein nicht vorhandener Schnurrbart/Bart der Hunde, bestimmte Farbabweichungen sowie eingeschränkt abgestiegene Hoden beim Rüden des Bolonka Zwetna." Eine sogenannte Kreuzungszucht zwischen einem Rassetier und einer ausgewiesenen Chimäre - nichts anderes stellen diese "Teetassenbolonkas" dar ist mithin keine Zucht sondern eine gezielte Bastardierung zur Profitmaximierung. Dabei wird von Anfang an mit der verringerten Lebenserwartung solcher Krüppel spekuliert denn das sorgt automatisch für steigende Nachfrage. Es gibt keinerlei biologisch / medizinisch zu rechtfertigende Gründe, die die Erschaffung einer "Designerdog" auch nur im entferntesten alimentieren könnten. Es gibt aber tausend Gründe, die jeden Menschen mit halbwegs klarem Verstand etwas derartiges rigoros ablehnen lassen. Als verantwortungsbewußter Tierhalter, Reptilien- und Hundezüchter, Mitglied eines zuchtbuchführenden Vereins, kann ich nur das Vorgehen begrüßen, wie es in Holland praktiziert wird: Hunde, welche nicht dem Rassestandard entsprechen und das auch nachweisen können, auch solche von Touristen, werden staatlicherseits konfisziert und euthanasiert. Das erscheint auf den ersten Blick grausam und auch ich war schockiert, als ich diesen Hinweis vor längerer Zeit gelesen hatte. Bei objektiver Betrachtung und mit etwas Abstand, frei von emotionaler Eruption, kann, nein, muß man diese Praxis sogar nachhaltig loben! Gewiß kann man hier auch darauf abstellen, daß erwachsene Hunde mit nachgewiesener Kastration von der Euthanasie verschont bleiben. Es geht ja nicht darum Blut fließen zu lassen sondern darum, vieltausendfaches Leiden nicht erst aufkommen zu lassen, die Rassegesundheit generell zu fördern anstatt sie zu untergraben. Erinnern wir Älteren uns doch mal einige Jahrzehnte zurück: Wie hoch war in den 50-er und 60-er, auch noch den 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts die durchschnittliche Lebenserwartung eines Rassehundes? Wieviele anerkannte Rassen gab es und wie restriktiv - und hier kann ich nur für die in der DDR praktizierten Gepflogenheiten sprechen - waren die Zuchtbestimmungen hinsichtlich der Verpaarung und der Welpenselektion? Alles Schnee von Gestern? Ja, leider! Die westdeutschen Zuchtverbände haben schon damals unter dem scheinheiligen Deckmantel des Tierschutzes eine gesunde Selektion erfolgreich unterbunden. Das muß nicht verwundern, die Verbandsfunktionäre sind in aller Regel selbst Züchter oder sollte man besser von Vermehrern sprechen? Sie selbst haben ein ureigenstes monetäres Interesse, welches über jeden Verstand dominiert und dazu gesellt sich noch das Interesse der Futtermittelindustrie, welches durchaus auch mit kritischen Augen zu sehen ist.

Welpenmörderin unterwegs!

Die Überschrift mag etwas reißerisch klingen - die Ungeheuerlichkeit ist indessen bittere Realität! Lesen Sie selbst, was andere Hundefreunde zu berichten haben. Alle nachfolgenden Texte sind so original aus verschiedenen Websites entnommen ohne vorhandene Schreibfehler zu korrigieren!

Sylwia Pietka, Cockerzüchterin aus Beelitz:



Im DogForum gefunden am 04. Oktober 2006:


Im DogForum gefunden am 10. März 2006:


Im DogForum gefunden am 24. Januar 2005:

Es ist nicht hinter jeder Vergiftung eines Haustieres der Anschlag eines perversen oder sadistischen Hunde- oder Katzenhassers zu vermuten; es passieren leider auch immer wieder einzelne Unfälle. Gleichwohl ist unstrittig, daß in dieser Gesellschaft mehr den je abartige Kreaturen ihre irren Fantasien mit den abstrusesten Mitteln auszuleben versuchen. Hundevergifter, Katzenverbrenner, Pferdeschlitzer sind keine Hirngespinste der Journaille sondern die tatsächlichen Erscheinungsformen einer immer mehr entartenden Gesellschaft. Deswegen gilt es zunehmend, die eigenen Sinne zu schärfen und das gesunde Mißtrauen stetig wach zu halten! Das sagt sich so leicht - in der rezenten "Generation Kopf unten" kommt das aber nicht an; die sehen um sich herum ja nichts mehr und hören auch nichts weil, da sind doch die ach so lebenswichtigen Stöpsel drin. So kommt wenigstens bei mir die Frage auf, worin sich diese Sorte Mensch von der folgenden Spezies unterscheidet?


Ja, klar! Die sind nicht "verkabelt"!

nichts
Grussbalken