.: Bolonka zwetna von Kranichfeld :.
.: Bolonka zwetna von Kranichfeld :.
РУССКАЯ  ЦВЕТНАЯ  БОЛОНКА
Russischer farbiger Bichon

 
+ + + 1958-2018 = 60. Jahrestag des 1. Zuchtbucheintrages "Bolonka" bei der LOOiP + + + 1958-2018 = 60. Jahrestag des 1. Zuchtbucheintrages "Bolonka" bei der LOOiP + + + 1958 - 2018 = 60. Jahrestag des 1. Zuchtbucheintrages "Bolonka" bei der LOOiP + + +

Wir und unsere Bollis

oder: "Wie wir auf den Hund gekommen sind. . ."

Hunde haben in unserem Leben immer eine +/- große Rolle gespielt, allen voran der Deutsche Schäferhund, der Altdeutsche Hütehund und der Landseer (weiß-schwarzer Neufundländer). Letztgenannte Hündin sollte Anfang der 80er eine Zucht begründen. Auf Ausstellungen der damaligen SDG (Sektion Dienst- und Gebrauchshunde im VKSK) erreichte sie bei starker Konkurrenz "Sehr Gut" - wer sich etwas auskennt weiß, daß das zu höheren Weihen nicht reicht aber ein tadellos zuchtfähiges Tier bescheinigt. Leider war aller Aufwand, den wir dennoch gerne auf uns nahmen, nicht von Erfolg gekrönt; dabei hatten wir schon Vorbestellungen! Es war uns kein Trost, daß ein Zuchtfreund mit seiner "Vorzüglich" bewerteten Baffy ebenso erfolglos blieb; sie siegte zwar in allen Klassen in denen sie antrat, nur eine Trächtigkeit stellte sich nicht ein. So kann es gehen und ohne jemals Mutter geworden zu sein, bildete sich bei Brinda eine operable Geschwulst. Nach Entfernung der Gebärmutter lebte sie noch einige Jahre bei uns ehe sie im 13.Lebensjahr einem akutem Nierenversagen erlag. Sie bleibt uns unvergessen.

Kurz danach strandete hier ein wenige Wochen altes Hündchen unbestimmter Herkunft; ein bedauernswertes Geschöpf zwischen Pinscher und Dackel angesiedelt, ohne jeglichen Orientierungssinn und sichtlich verstört. Wir nahmen sie auf. Genauer, Beate nahm sie auf und ich fügte mich darein ;-) Die kleine Hündin bekam wenige Monate darauf Gesellschaft durch einen Welpen, der noch nichteinmal futterfest war! Vermutlich im Alter von 5, höchstens 6 Wochen in Polen für ein paar Groschen durch dumme und gewissenlose Menschen gekauft und als sich herausstellte, daß das Tierchen noch total undicht ist, kaltschnäuzig auf die Straße geworfen. War ja billig, Wegwerfware eben! Diese Bonsaidogge lebte mehr als 17 Jahre bei uns, ehe sie wiederholt einem nun inoperablen Tumor zum Opfer fiel. An den Folgen eines Mamakarzinoms verstarb auch die erste zugelaufene Hündin nach mehr als 16 Jahren in unserem Hause. Sicher ist das immer traurig für Tier und Halter doch man sollte es nicht dramatisieren sondern anerkennen, daß die biologische Uhr des jeweiligen Organismus abgelaufen ist. An einem gewissen Punkt ist der Mensch dann in der Pflicht, die letzte, schmerzliche Entscheidung zu treffen. Wann dieser Punkt erreicht ist, kann man durch objektive Beobachtung feststellen, ohne sich von puren Äußerlichkeiten leiten zu lassen. Die Euthanasie wird so für alle Beteiligten zur Erlösung.

Trennbalken

Diese langen gemeinsamen Jahre mit den zwei "Trethupen" ließen bei uns die Erkenntnis reifen, daß Kleinhunde viele Vorteile bieten. So ging es folgerichtig auf die Suche nach einem geeigneten kleinen Vierbeiner, der unsere Verstellungen am besten zu erfüllen versprach. Nach umfassender Recherche und einer Vielzahl verlockender, aber nicht wirklich seriöser Offerten landeten wir schlußendlich bei einem Züchter, keine 100 km von uns entfernt, dem wir unser Vertrauen schenken konnten. Wir wollten nur mal schauen und uns kompetent beraten lassen, ob diese Rasse wirklich so ist wie geschrieben, ob sie zu uns passen würde. Alle unsere Fragen wurden großenteils von dem Bollirudel, auf welches wir dort trafen, in unvergleichlicher Weise beantwortet. Diese kleinen charmanten Fellkugeln hatten uns unbemerkt "um den Finger gewickelt".
Diese unsere erste Begegnung mit einem Bolonkarudel hat uns durch die Offenheit und freundliche Neugier der Hündinnen sofort nachhaltig begeistert; wäre es noch unklar gewesen, ab diesem Punkt gab es für uns keine Alternativen mehr. Also schon sowas wie Liebe auf den ersten Blick! Folgerichtig waren wir mindestens an 1 bis 2 Tagen in der Woche zu Besuch bei der Züchterfamilie, naja, eigentlich bei deren Hunden und ganz konkret bei einem Welpen aus dem letzten Wurf, der in zwei Monaten schon uns gehören sollte. Eine Hündin natürlich, denn auch wir wollten wieder einmal Welpen aufwachsen sehen, diesesmal eben Bolonkas. Etwas war ganz entscheidend: Die Seriosität der Züchterfamilie ließ bei uns keine Bedenken oder gar Ängste aufkommen, im Gegenteil, wir haben vom ersten Kennenlernen an sofort Vertrauen zu diesen uns bis dahin vollkommen fremden Menschen geschöpft und wurden nicht enttäuscht; von ihnen nicht und nicht von ihren Hunden!

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Nero
Nero übertrug das "Virus" auf mich!

Das sollte mal unsere Mascha werden:

16 Tage, schwarz wie ein Maulwurf!


25 Tage alt - so ein Wurm!

Welpenbilder: B. Szczepaniak

   
Vereinslogo


 Im Hirschgarten
 Foto: Beate Zirke

1.Bolonkazuchtstätte Kodersdorf im
Oberlausitzer Hunde-Freunde Verein
02923 Särichen • ☎ 035825 62088